
Im vergangenen Schuljahr ist nach einer siebentägigen Ausbildung unsere Schulhündin Tinka bei uns eingezogen und bereichert seitdem unseren Schulalltag. Mit ihrer ruhigen und freundlichen Art ist sie schnell zu einem festen Bestandteil des Unterrichts geworden.
Jede Stunde beginnt mit einer gemeinsamen Begrüßung. Anschließend darf sich Tinka frei im Klassenzimmer bewegen, während der Unterricht ganz regulär stattfindet. Manchmal schlendert sie neugierig durch die Reihen, manchmal sucht sie sich einen gemütlichen Platz und beobachtet ruhig das Geschehen. Allein ihre entspannte Präsenz wirkt sich spürbar auf die Atmosphäre aus.
Die Klassen sind insgesamt ruhiger und konzentrierter geworden. Die Schülerinnen und Schüler achten bewusster auf ihre Lautstärke und gehen rücksichtsvoll miteinander um. Gleichzeitig lernen sie den richtigen und respektvollen Umgang mit einem Tier: klare Regeln einhalten, Körpersprache beachten, Verantwortung übernehmen. Viele Kinder zeigen dabei ein hohes Maß an Empathie und Fürsorge.
Besonders schön ist zu beobachten, wie Tinka Brücken baut: Zurückhaltende Kinder trauen sich eher, sich zu melden, und Gespräche über Erlebnisse mit dem Hund fördern das soziale Miteinander. Schüler und Schülerinnen freuen sich auf die Unterrichtszeit und den Kontakt mit Tinka. Gleichzeit freut sich Tinka dabei zu sein und von allen Seiten Streicheleinheiten zu bekommen.
Diese wertvolle tierische Unterstützung bereichert unseren Alltag und ich freue mich, dass Tinka ein so selbstverständlicher und geschätzter Teil unseres Unterrichts geworden ist.
(Kira Gleißner)


23. April 2026